Schloss Ortenburg

 

Schloss Ortenburg hat im Lauf der Jahrhunderte

viel Freud und Leid erlebt. Der heutige Schlossbau geht auf Graf Joachim von Ortenburg zurück. Dieser ließ die Anlage von 1562 bis 1575 im Stil der Renaissance errichten. Nachdem die Grafen ihre reichsunmittelbare Grafschaft 1805 an Bayern veräußerten kam auch das Schloss an den Bayerischen Staat. 1827 erwarb Joseph Carl Graf zu Ortenburg–Tambach sein früheres Stammschloss zurück – es wurde jedoch seither nicht mehr bewohnt. 1972 veräußerte Alram Graf zu Ortenburg das Schloss mit einem Teil der Gründe an die bürgerliche Familie Heinrich Orttenburger. Heinrich und Eva Orttenburger haben mit viel Engagement, Begeisterung und finanziellem Engagement das Schloss renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eva Orttenburger ist am 14. Juli 2007 auf Schloss Ortenburg verstorben. Heinrich Orttenburger verstarb am 16. April 2011 kurz vor seinem 91. Geburtstag. Damit endete eine 40-jährige Ära des Schlosses. Zunächst bestand eine Erbengemeinschaft. Entsprechend des testamentarischen Willens von Heinrich Orttenburger wurde die Schlossanlage im Jahre 2013 an die SOI GmbH, vertreten durch Friedrich Hofbauer, verkauft.

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